Die Angst hat gewonnen – lasst die Liebe siegen! 16

Was für ein Jahr! Ein Populist wird Präsident der größten Supermacht dieser Erde. Die Briten wenden Europa den Rücken zu und in zahlreichen europäischen Ländern erstarken die Spalter. Die Türkei wird zur Diktatur. Und Menschenverachter holen in Deutschland bei Landtagswahlen 25%.

Hinter all dem steckt Angst. Die blanke Angst, zu kurz zu kommen oder unterzugehen, weil es in einer globalisierten Welt für diejenigen, die auf der Sonnenseite stehen, zu viel zu verlieren gibt. Glauben sie zumindest. Wie ein Mensch, der eine große Welle sieht und nicht gelernt hat, darauf zu surfen, sondern sich überspülen lässt – von seiner Angst.

Wir haben viel versäumt, auch hier in guten, alten Europa, dem doch einst so sicher geglaubten Hort der Demokratie und des friedlichen Miteinanders. Wir haben versäumt, unsere Mitmenschen an der Hand zu nehmen, die sich vor der großen Weite fürchten und die unsere Begeisterung für fallende Grenzen nicht teilen. Wir haben versäumt, sich zu freuen über die großen Möglichkeiten, die Veränderungen mit sich bringen. Wir haben versäumt, ihnen die Angst zu nehmen vor dem Fremden und den Fremden – und in beidem vor allem den Reichtum zu sehen, der darauf wartet, gehoben zu werden. Es ist uns nicht gelungen, ihnen innere Sicherheit zu geben in dieser neuen Zeit.

Vor allem aber haben wir es scheinbar nicht geschafft, die Liebe in ihre und unsere Herzen zu legen. Nicht die romantische Version mit den Schmetterlingen im Bauch. Die ist wunderbar und wichtig und wir haben immer zu wenig davon.

Aber was unsere Welt jetzt so dringend braucht ist die vorsätzliche Liebe, die langmütig ist und gütig, die sich nicht ereifert, nicht ihren Vorteil sucht, sich nicht zum Zorn reizen lässt, die das Böse nicht nachträgt, die sich an der Wahrheit freut, die alles erträgt und vertraut und hofft und standhält. Das ist die Liebe, die Jesus geliebt hat. Und das ist die Liebe, mit der Gott uns liebt.

Eine Liebe, die Barmherzig ist mit den Unzulänglichkeiten der anderen. Sogar mit ihren Fehlern. Sogar mit ihrem Hass, der doch nur Angst ist, wie bei einem Hund, der die Zähne fletscht, weil er Angst hat, man würde ihm seinen Knochen wegnehmen und der einfach nicht wahrhaben will, dass wir ihm seinen Knochen von Herzen gönnen.

Lasst uns der Angst begegnen, indem wir auf gefletschte Zähne nicht mit Knurren antworten.
Lasst uns der Angst begegnen, indem wir eine Kultur der Barmherzigkeit prägen, indem wir dem anderen zuhören und das Böse nicht nachtragen.
Lasst uns der Angst begegnen, indem wir lernen, einander zu vertrauen und nicht nur für uns selbst zu kämpfen.

Wir werden weiter gefletschte Zähne sehen.
Unsere Barmherzigkeit wird ausgenutzt werden.
Unser Vertrauen wird enttäuscht werden.

Aber es führt kein Weg daran vorbei. Wenn das Christentum etwas taugt und etwas ändern kann in dieser Welt, dann deshalb, weil Gott genauso handelt: Er ist langmütig und gütig, er sucht nicht seinen Vorteil, er trägt das Böse nicht nach, er freut sich an der Wahrheit und erträgt alles, vertraut uns und hofft auf uns. Das ist Evangelium. Kein Gott, der mit Macht durch die Geschichte poltert und alles vernichtet, was nicht dem Ideal entspricht. Kein Gott, der mit der Angst regiert, alle Menschen zu entsorgen, die sich nicht an die Regeln halten.

Jesus hat uns nicht vor einem gewalttätigen Gott gerettet, vor dem wir Angst haben müssen, das Falsche zu sagen, auf dass er uns ewig quält. Das sind die finsteren Mechanismen dieser Welt und die falschen Götzen der Antike, vor denen uns Paulus immer wieder warnt. Und die sich doch so gerne auch heute noch in unsere Herzen schleichen.

Jesus hat uns vor dieser Angst gerettet, indem er die Liebe in ihrer weitreichendsten Konsequenz vorgelebt hat: Ermordet von Menschen und nicht Rache genommen. Obwohl die himmlischen Heerscharen ein Fingerschnipp entfernt gewesen wären. Er hat den Peinigern vergeben, obwohl er der Herrscher der Welt ist. Nur darin liegt Leben. Nur darin liegt Frieden.

Und nur diese göttliche, uns vom Schöpfer der Welt ohne Vorleistung entgegen gebrachte Liebe, hat die Macht, uns vor unserer eigenen Gewaltbereitschaft, unser dunklen Seite, unserer Sünde, zu retten, die immer in uns schlummert. Das heißt es zu begreifen, zu verkünden, zu leben und dadurch Wirklichkeit werden zu lassen.

„In der Welt habt ihr Angst, aber siehe, ich habe die Wege der Welt überwunden“, sagt Jesus.  Nicht mit Gewalt. Sondern mit Barmherzigkeit. Denn wenn die Liebe die Angst überwunden hat, dann hat auch der Hass keine fruchtbaren Boden mehr.

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Kommentare

16 Kommentare auf "Die Angst hat gewonnen – lasst die Liebe siegen!"

  1. Harry says:

    :,-( :,-( :,-(

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  2. Marc Magoni says:

    Hallo!

    „Menschenverachter“ haben in Landtagen 25 Prozent erreicht? Die „Menschenverachter“ kritisieren vor allem den Islam. Ist der Islam, den sie kritisieren, mit seinen Gesetzen nicht menschenverachtend? Todesstrafe für Konvertiten umbringen, Steinigung, das Schlagen der Ehefrau (Sure 4,34) usw.? Wir haben in diesem Land doch gerade erst zwei schlimme Diktaturen hinter uns.

    Eine Bekannte aus Berlin Wedding, deren Kinder die letzten beiden deutschen Schüler in ihrer Klasse sind, erzählte mir letzte Woche, wie ihre Kinder von den türkischen und arabischen Mitschülern schikaniert, geschlagen und angegriffen werden. Fremd sein im eigenen Land.

    Man muss doch Wählern zubilligen, dass sie eine Politik der Art, dass sie eine Zuwanderung mit völlig anderen Werten und Kulturen, die sie in immer mehr Stadtteilen zur Minderheit werden lässt, nicht mehr möchten, weil sie die Folgen und die importierten Konflikte erleben. Und die entsprechen meiner Meinung nach nicht der romantischen Beschreibung, die Sie oben verfasst haben.

    (Wenn dieser Beitrag aus der grauen Realität nicht Ihrer Political Correctness entspricht, einfach löschen, denn regierungskritische Meinungen sind in unserem Land ja ohnehin nicht mehr gern gesehen)

    Viele Grüße
    Marc

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    • Harry says:

      Hallo Marc,

      das Problem ist doch, dass man in gewisser Weise politisch falsch macht, was immer man jetzt auch tut.

      Den Stein des Weisen noch nicht gefunden zu haben erhöht die Verunsicherung erstmal kolossal und führt zu der Sehnsucht nach einer starken Kraft, die Rezepte hat, jedoch zu überautoritärer Macht führen Kann.

      Bleibt das noch die Freiheit, die wir genossen haben? Ehemals liberale Kräfte schreien jetzt z.B. nach Einschränkungen, die Böses verhindern sollen, jedoch grundsätzlich mit der Zeit starke Beschränkungen für den Bürger bringen können.
      Wehe, wenn diese Möglichkeiten dann auch noch im Rausch des Rufs nach einem starken Mann radikalen Kräften in die Hände fallen.

      Das menschliche Gehirn kennt zunächst nur einen Weg aus der Angst: Fressen, zuschlagen, um nur noch selbst zu überleben.
      Die zweite Option, die sich erst sehr viel später im Hirn entwickelt hat und für Emphatie, Reflexion, Menschlichkeit usw. zuständig ist, geht im eigenen Notfall in der Angst unter.

      Streite dich mal extrem mit jemanden, wenns um die Wurst geht. Da können auch beim frömmsten Christen schnell mal hässliche Worte oder gar dieFäuste fliegen.

      Insofern ist Rolfs Beitrag ein Appell, das „dritte Ufer des Flusses“ kreativ zu erreichen und zu beschreiten.
      Das gilt für alle Parteien in Verantwortung für die Menschheit.

      Harry

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      • Marc Magoni says:

        Hallo Harry, Danke für deine Antwort! Nein, diese Politik, die Menschen zu Gästen in ihrem eigenen Land macht, gleichgültig ggü. dem Islamismus ist, in Parks und Hauptbahnhöfen Flüchtlinge vor den Augen von Müttern mit ihren Kindern mit Drogen dealen lassen, Gewaltvergehen mit Urteilen wie 10 Sozialstunden beantwortet, Gewalt gegen Christen in Flüchtlingsunterkünften zulässt, kann ich nicht mehr tolerieren. Du würdest auch nicht die Polizei und die Justiz auflösen, weil man Straftätern nur mit Liebe entgegen treten muss, das funktioniert nicht und wäre naiv.

        Man kann Straftaten strenger ahnden, kriminelle Zuwanderer, die ihr Gastrecht missbrauchen, konsequent ausweisen, Asylverfahren in Asylzentren in den Krisenregionen durchführen und bei der Zuwanderung auf die Kompatibilität zu unseren Werten achten. Wenn der Staat solche selbstverständlichen Dinge nicht tut, wähle ich eben die, die diese Selbstverständlichkeiten fordern, ganz einfach. Für die Welt ist die Entwicklungshilfe da. Es ist nicht christlich, sich um alle Menschen der ganzen Welt kümmern zu wollen und die Bedürfnisse seiner eigenen Bevölkerung in die Tonne zu treten. Auch die eigenen Bürger haben ein Recht auf Schutz und die Erhaltung der Identität ihrer Heimat.

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  3. Harry says:

    Wann kann man von hier nach Whatsapp weiterleiten??? Ein absolutes musthave !!!

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  4. Thomas Jakob says:

    Große Zustimmung von mir.

    Aber Vorsicht mit so etwas: „Wir haben versäumt, unsere Mitmenschen an der Hand zu nehmen, die sich vor der großen Weite fürchten und die unsere Begeisterung für fallende Grenzen nicht teilen.“ Auf solche Ansprachen, die die Gegenseite infantilisieren und den Anspruch erheben, ihnen sagen zu können und zu dürfen, was gut für sie ist, reagieren die meisten erwachsenen Menschen höchst allergisch. Das ist einer der Treibsätze von Populisten weltweit.

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    • Rolf Krüger says:

      An die Hand nehmen empfindest du als kindlich? Ich finde, auch Erwachsene müssten das viel öfter tun – und sich auch an die Hand nehmen lassen. Es ist nichts ehrenrühriges daran, seine Schwäche oder Orientierungslosigkeit in einer Situation zuzugeben und sich helfen zu lassen, oder?

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  5. Birgit says:

    Ich glaube nicht, dass „wir“ etwas versäumt haben zu tun. Ich glaube, dass das, was geschieht, zeigt, dass es Menschen schlecht geht und sie Angst haben. Ich schließe mich damit ein. Ich glaube eher, dass die Zunahme des Zulaufs eher „rechter“ Personen und Parteien genau darauf zurückzuführen ist. Ich glaube auch nicht, dass „wir“ zu der gleichen Liebe fähig sind, wie Gott. Solange Christen glauben, dass sie die Erlösten und Fähigen sind, die andere an die Hand nehmen müssen und dürfen, wird das nix. Ich glaube, dass wir als Christen und Gottsucher zuallererst gerettet, gefunden, erlöst und geheilt werden müssen, damit wirklich eine lebendige Hoffnung ins Leben kommt, die nur von oben kommen kann. Es ist Gottes Sache, alles zu besiegen, nicht unsere – wir können können nur kämpfen und damit die Zerstörung größer machen. Kampf ist immer Krieg und dient der Zerstörung. Weihnachten steht vor der Tür und wir brauchen den Friedefürsten.

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    • Harry says:

      Hallo Birgit,

      ich erlaube mir, deine Meinung als religiös motivierten Fatalismus zu bezeichnen.

      Ich habe es lange überprüft, aber es ist seeeeehr auffällig, dass in den weitaus überwiegenden Gemeinden schnell aufgehört
      wird, das weltliche Umfeld mit scharfem Auge zu reflektieren. Lieber macht man es sich sehr bequem
      und hört auf, sich mit der derzeitigen Komplexität der Welt zu beschäftigen und übergibt alles der höheren Macht Gottes.

      Ursache scheint mir ein überzogenes Lobpreis-, Wohlstands-, Mir-und-meinen-Lieben-soll-es-gutgehen- und ein sozial bildungsarmes – Christentum zu sein in 95 % der Gemeinden. Die folkloristischen Aktivitäten lassen die Scheuklappen immer größer werden. Es ergeben sich fast nur noch innergemeindliche Aktionen – Nächstenliebe, Füreinanderdasein unter der Käseglocke.

      Wo hat sich Jesus vorwiegend AUFGEHALTEN? Er war ein Nonkonformist in der dominanten Gesellschaft der damaligen Nomenklatura der Pharisäer

      Fürchterlich finde ich dabei die stolz geschwollene Brust bezüglich der Miniprojektchen vieler Gemeinden in fernen Ländern oder im Bahnhofsviertel. Einige geben dafür sogar den Zehnten. Ansonsten mit ganzem Verstand, ganzer Psyche, ganzem Herzen, ganzer Hingabe ??? Gewiss nicht!!!

      Über diese Riten hinaus brauchen wir jetzt eine weitsichtige geistige Erneuerung: Theologisch, politisch, soziologisch, psychologisch und philosophisch BEWEGLICHE Menschen innerhalb der Kirchen.

      Spätestens jetzt ist die Zeit dafür wieder reif.

      Harry

      Antworten
      • Birgit says:

        Macht nix. Jeder darf hier sein Meinung schreiben, auch religiös motivierte Fatalisten oder Menschen, die sich erlauben, die Meinung eines Anderen so zu bezeichnen.

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        • Harry says:

          Sorry, entschulige bitte…

          Ich hätte schreiben müssen: „Ich empfinde es persönlich als christlichen Fatalismus…..“

          Gehört nicht zum Glaube rechtschaffendes Handeln?

          Sehr schade, dass du dein Verständnis nicht nochmal begründet zusammen fasst.

          Das wäre wichtig.

          Liebe Grüße
          Harry

          Antworten
    • Rolf Krüger says:

      Hallo Birgit,

      ich stimme dir zu: Wir sind genauso Bedürftige und Empfangende. Aber ich glaube nicht, dass das bedeutet, dass wir nichts tun können oder sollen. Nicht kämpfen, sondern lieben. An die Hand nehmen, Gutes tun. Damit zerstören wir höchstens die Angst, den Hass und die Vorurteile. Wenn es gut geht…

      Antworten
    • UllrichPapschik says:

      Ich glaube schon , daß in D vieles versäumt wurde. Zuerst (bzw. seit den 60er Jahren kamen viele Ausländer zu uns , aber nur al billige Arbeitskräfte. Durch die vielen Wirtschafts-und Kriegsflüchtlinge in den letzten zwei Jahren ist alles aus dem Ruder gelaufen, weil mit solchen Massen keiner , weder Politiker noch Geheimdienst gerechnet hatten. Eine Integration stand genauso wenig auf dem Plan, wie damals als die DDR Grenze zusammenbrach.

      Antworten
  6. Ullrich Papschik says:

    Die Grundidee zur Schaffung Europas ( als EWG usw.) war bestimmt nicht schlecht und sollte größtenteils der Freiheit der Bürger dienen. Leider kam aber von Anfang an der Wirtschaftsfaktor hinzu . Dadurch wurde der menschliche Faktor immer mehr an zweite Stelle gesetzt ,
    bis hin zur Ukraine Krise. Warum mußte das westliche Europa eine Speerspitze der EU Macht oder auch Keil – bis nach Russland ziehen ? ? Das war bestimmt der größte Fehler den die EU sich geleistet hat, was zur Zerstörung des Friedens in Europa beitrug .
    Dann kam die Flüchtlingskrise dazu und alle europäischen Grenzpolizeien und Geheimdienste konnten trotz Abhörtechniken bis in den kleinsten PC diese Menschenwelle die auf Europa zuraste nicht rechtzeitig erkennen, ähnlich einem Erdbeben oder einem Tsunami !
    Wenn sich die Politik zur Bewältigung der Krisen in Europa jetzt auch immer schwerer tut, so schaffen es nicht einmal die Kirchen, Ev, Kath. und auch nicht die Orthodoxe , obwohl alle den Frieden auf dem Schild stehen haben.

    Antworten
  7. Angelika says:

    Hallo,

    Angst kann man nicht allein mit Liebe begegnet. Denn wer Angst hat, will Lösungen. Die Angst darf nicht geschwichtigt werden, muss ernstgenommen werden, bevor sie sich zur Panik ausgewachsen hat. Denn dann ist es zu spät. Wer in Panik ist, ist für nichts mehr zugänglich, weder für Liebe, noch für Vernunft. Wer in Panik ist, interpretiert alles als Bedrohung, selbst die Liebe. Man ist dann in einem teuflischen, zerstörerischen Kreislauf, der nichts mehr außer Schmerz für alle Beteiligten übrig lässt. Wer in Panik ist, der wird weder deine Liebe, noch deine Vernunft erhören.

    Deshalb ist es wichtig, dass man genau hinschaut, ob man irgendwelche Anzeichen von Angst erkennen kann. Aber das hat alleine genügt noch lange nicht. Weil Angst zutiefst menschlich ist, sollte man sich ihrer nicht schämen, sollte man sie möglichst genau benennen.

    Das gilt für alle zwischenmenschlichen Belange, sei es in einer Zweierbeziehung oder in der sog. großen Politik.

    So hat Marc Magoni völlig Recht. Das Fremde ist beängstigend, aber nicht einfach nur weil es fremd ist. Es handelt sich weder um Xenophobie, noch um Islamophobie, wenn Menschen heutzutage vor Muslimen Angst haben. Wie sollte man auch keine Angst haben vor Vertretern einer Religion, in deren Namen Terroristen in aller Welt wüten, ohne dass sich die Mehrheit der islamischen Autoritäten damit auseinandersetzen. Ich meine auseinandersetzen und nicht abgrenzen nach dem Motto „Das hat nichts mit dem Islam zu tun. Das ist kein Islam“. Der Islam braucht eine Phase der Aufklärung und der Reformation, damit er zu einer real friedlichen Religion wird. Das hat auch das Christentum gebraucht. Auch dieses war vor der Aufklärung und Reformation eine kriegerische Religion.

    Deshalb wäre es wichtig, die Islamkritiker aus den eigenen Reihen, also muslimische Islamkritiker, ernstzunehmen und zu unterstützen, anstatt mit falsch verstandener Toleranz und falsch verstandener Liebe diese Kritik durch den Vorwurf der Islamophobie oder Schuldzuweisung an den Westen im Keim zu ersticken. Denn den gewalttätigen Islam gibt es auch dort, wo de Westen sich niemals eingemischt hat. Natürlich hat das mit Respekt zu geschehen.

    Einen schönen Sonntag noch

    Angelika

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