Coffee to go (48): Nackt 5

Es ist einfach, die Kleidung auszuziehen und Sex zu haben. Menschen machen das ständig. Aber jemandem deine Seele zu öffnen, jemanden in deinen Geist zu lassen

in deine Gedanken
in deine Ängste
in deine Zukunft
in deine Hoffnungen
in deine Träume

das bedeutet, nackt zu sein.

– Rob Bell (via Preachitbaby)

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Kommentare

5 Kommentare auf "Coffee to go (48): Nackt"

  1. Angelika Wildegger says:

    Grins….logisch weiter gedacht: Eigentlich bist du dann mit einem Menschen intim, wenn du ihm deine Seele öffnest. Körperliche Nacktheit wird in vielen christlichen Denominationen hochstilisiert. Und warum das?

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    • Rolf Krüger says:

      Weil das öffentlich sichtbar und greifbar und damit verfolgbar und sanktionierbar ist. Seelische Intimität wird aber in manchen Kreisen auch tabuisiert (siehe Teichen-Predigt vor ein paar Wochen). Am besten bleiben wir alle einsam und allein in der Gegenwart des Herrn. 😌

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  2. Stefan says:

    Das ist eine recht amerikanische Sichtweise, ich bin ja z.B. ganz gern in der Sauna nackt, öffne da aber nicht so meine Seele wie es Rob Bell meint

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    • Rolf Krüger says:

      Meint er das denn? Ich kann es mir nicht vorstellen. Er sagt, dass man erst sozusagen „wirklich nackt“ ist, wenn man die Seele öffnet.

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      • Rebecca says:

        Das darf ich gerade so wunderbar erleben, was es heißt seine Seele ganz zu öffnen und der andere es auch tut, in vollstem Vertrauen zueinander, bis in alle Winkel. Weil beide ganz und gar ehrlich sind. In allen Fragen. Das spürt man, kann man im anderen sehen. Und wenn man es nicht sieht, wird auch darüber gesprochen, so lange, bis man sich erkennen kann.
        Ich konnte Gott nach einem schweren Schicksalsschlag nicht mehr sehen/fühlen. Und genau in dieser Beziehung zeigte er sich mir wieder und offenbarte sich mir in seiner alles umfassenden Liebe, die neues Leben hervorbringt. Mein rudimentäres Bibelwissen füllte sich mit Leben. Ich schrieb dem Therapeuten auch all diese Gedanken, ob er nun an Gott glaubte oder nicht. Alles was in mir geschah zu der Zeit. Und er war immer ganz neugierig darauf.

        Der andere kannte Gott gar nicht. (Wir waren Therapeut und ich Klient) Unsere erste Begegnung war so entscheidend, der erste Blickkontakt hat uns beide ins große Staunen versetzt und hat die Herzen geöffnet füreinander. Und dann begann für mich/uns das große Abenteuer/Wunder, indem wir uns auf einen ungewöhnlichen Weg einließen. Irgendwie konnten wir auch nicht anders. Da war ein Grundvertrauen, das mit der Zeit immer tiefer wurde. Der Therapeut konnte es nicht greifen, was da zwischen uns geschah, versuchte es durch Analysen und Theorien zu fassen, bis er sich ergab und es einfach als großes Geschenk, von irgendwo außerhalb von uns dankbar annahm.

        Meine Therapie auf ungewöhnlichen Wegen ist so erfolgreich in kurzer Zeit, es findet eine Runderneuerung meines ganzen Lebens statt. Alle meine Begegnungen mit Menschen änderten sich gleich schon kurz nach Beginn der Therapie. Ich konnte offen und ehrlich sein, wie noch nie zuvor. Mit allem Wissen über mich, all meinen Gedanken, allen Bezügen zur Bibel, die sich mich nun erschlossen. Und genau in dieser Ehrlichkeit liegt die Führung in meinem Leben zum Guten hin. Alles löst sich…Und der Therapeut lässt sich beseelen und hilft mir sehr, durch sein großes Wissen. Ist das nicht alles wunderbar? Er weiß, dass ihn das verändern wird und er lässt sich darauf ein. Das lößt Jubel bei mir aus. Ich brauchte für alles nichts anderes zu tun, als ganz offen und ehrlich zu sein, denn das war das Angebot, das mir der Therapeut zuerst machte und ich, die zu dem Zeitpunkt keinem Menschen mehr vertrauen konnte, nahm es an, weil ich spürte, dass er es ganz ehrlich meinte. Wir gingen das Wagnis miteinander ein, das zum großen Geschenk wurde, für Beide! Wir haben es immer alles zusammen an der Realität des anderen überprüft!

        Ja, es ist intim, aber niemals eine Beziehung zwischen Mann und Frau, weil wir die Grenzen zwischen uns (Therapeut und Klient) immer genauestens einhalten, bei allem menschlichen was zwischen uns entstanden ist. Wir fühlen uns da vollkommen geschützt. Weil wir so hohen Respekt voreinander haben, so behutsam miteinander umgehen. uns kann nichts passieren, weil Gott in der Mitte IST!

        Ehrlich werden, sich selbst gegenüber war der erste Schritt, eingestehen, dass man am Ende ist. Das war alles sehr grausam, zu sehen, wo ich wirklich stand. Die Ehrlichkeit und das unerschütterliche Vertrauen des Therapeuten hat mir dabei geholfen, bis ich ganz langsam meinen Blick wieder auf Gott richtete.

        Es ist einfach nur ein großartiges, wunderbares Geschenk!

        Danke, dass es hier einen Ort gibt, wo ich dieses wundebare Erleben teilen kann. Manchmal ist es für mich alleine zu groß…

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