Neues Werbe-Video der United Church of Christ 9

Die United Church of Christ in den USA hat letzte Woche ein neues Werbevideo veröffentlicht. Titel: “Die Sprache Gottes”  (http://vimeo.com/10977915)

Der UCC-Slogan “God is still speaking,” bzw. “Never place a period, where god placed a comma” hat mich schon immer fasziniert, auch wenn diese Denomination einige Ansichten lebt, die in vielen konservativeren Teilen der weltweiten Kirche nicht unbedingt bejubelt werden – Homoehe zum Beispiel.

Eins kann man ihnen auf jeden Fall nicht vorwerfen: Inkonsequenz. Denn ihr Slogan kommt nicht von ungefähr: Die UCC bzw. ihre Vorgängerkirchen (als sie noch nicht “united” waren) engagierten sich weit vor der Zeit gegen Sklavenhandel und für Frauenrechte, waren ganz vorne in der Friedensbewegung dabei und ordinierten als erste Kirche ein Frau.

Gott spricht für sie noch heute – die Offenbarung Gottes bleibt nicht stehen. Daher ändert sich für sie auch so manche theologische Einstellung, die in der Bibel noch recht deutlich formuliert ist. Man kann darüber vortrefflich theologisch streiten. Aber was bleibt ist die erfrischende und herzliche Art dieser Christen, ihre Überzeugungen und ihre Liebe zu Gott und den Menschen weiter zugeben, eben auch in diesem Film. Nicht in allem superprofessionell (die Hompeage ist superchaotisch), aber irgendwie sympatisch. :-)

Ich finde, wir sollten auch ein wenig stärker mit solchen Filmen für unsere Kirchen, Freikirchen und Gemeinden experimentieren. Oder vielleicht gibt es ja schon einiges – es weiß nur niemand, weil so etwas niemand katalogisiert? Wäre mal spannend rauszufinden. Kennt jemand gute Imagefilme, die Gemeinden oder ganze Denominationen über sich gedreht haben?

Kommentare

9 Kommentare auf "Neues Werbe-Video der United Church of Christ"

  1. Onkel Toby says:

    Geht zwar in eine andere Richtung, aber die Filme von Nooma mit Rob Bell finde ich teilweise ziemlich gelungen – auch wenn mir sein Pathos machmal ziemlich auf den Sack geht.

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  2. christian says:

    filme dieser Art sind mir ein Graus, wobei mir klar ist, dass sie auch in D Einzug halten werden. Aber ich mag sie nicht. Und zwar so lange nicht, bis mir jemand sagt, was für Vorteile gegenüber sie einem Buch haben und es komme mir keiner mit der lesefaulen Jugend, daran glaube ich nicht. Schaut euch die Zahlen der verkauften Jugendbücher an. Also ich bin gespannt auf Eure Meinung warum wir Filme dieser Art in D haben müssen . . .

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    • Onkel Toby says:

      Filme sind einfach ein anderes Medium, das man nicht mit Büchern vergleichen kann. Macht ja auch keinen Sinn zu behaupten, Musik hätte Vorteile gegenüber Büchern.

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  3. Peter says:

    Schön gemacht und von der Aussage her nicht “overstated”. Ob die Position der UCC zur gleichgeschlechtlichen Partnerschaft mit der Überzeugung zu tun hat, dass Gott redet?

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  4. vonwegenbehindert says:

    Hallo zusammen. Ich (als Fremder) möchte die Videos der Central Church Las Vegas empfehlen. Viele gute Filme mit Gemeindemitgliedern, mitunter sehr berührend.
    http://www.youtube.com/user/thatjustinguy#p/u/3/wjvINLSetaw
    Liebe Grüße
    und Segen
    Peter

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  5. theomix says:

    Mir ist der Film zunächst zu schnell. ansonsten ein gut gemachter Film.
    Mir gefällt aber auch deine Würdigung, sowohl des Films als auch der UCC und ihrer Anliegen.

    Wenn der Umgang mit entgegengesetzten Meinungen sich häufiger etwas davon abguckte. Ich will es mal versuchen. Danke für die Anregung…

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  6. Vilma says:

    Also ich finde den Filma nicht sehr aussagekräftig für Fremde, zu schnell.
    Der Film aus Las Vegas ist da schon viel besser.
    Es gibt hier in Deutschland schon einige Filme die ich gesehen habe, weiß aber nicht wo. Evtl. Pro Christ oder ERF.

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